>>> Implantologie: implantatgetragene Einzelzahnkronen
>>> Implantologie: implantatgetragene Totalprothesen
>>> Implantologie: Zahnimplantate bei Zahn-Nichtanlage
Implantologie und Zahnimplantate sind auch in Limburg die erste Wahl, wenn es bei Zahnverlust um einen umfassenden Erhalt von Funktion und Ästhetik geht.
Bei einem Zahnverlust stehen die meisten Menschen vor der Frage, wie die entstandene Lücke am besten zu schließen ist, ohne dabei an Komfort beim Kauen und Sprechen einzubüßen. Die zahnärztliche Implantologie und die den echten Zahnwurzeln nachempfundenen Zahnimplantate stellen eine schon zur Routine gehörende Lösung dar.
Lachen, Sprechen, offen auf Mitmenschen zugehen, Küssen oder Umarmen – Situationen in denen Ihre Zähne ausschlaggebend für Vertrauen und Sympathie sind. Unbewusst bestimmen die Zähne Ihr Verhalten, lassen Sie auf ihre Mitmenschen zugehen oder halten diese auf Distanz. Schöne und gesunde Zähne stärken das Selbstvertrauen und steigern so Ihre Lebensqualität.
Wünschen auch Sie sich, dass Sie wieder zubeißen können,
ohne Angst zu haben, die „Dritten“ spielen nicht mit?
In der Implantologie verwenden wir die hochwertigen Zahnimplantate des BEGO Semados®-Systems. Diese ermöglichen einen Zahnersatz, der auch bei schwierigsten Kieferverhältnissen so gut wie die eigenen natürlichen Zähne funktioniert. Dieses Implantat-System bietet auch spezielle Zahnimplantate für den Einsatz bei wenig vorhandener Knochensubstanz. Dies ist in der Implantologie bei einem Großteil der einzusetzenden Zahnimplantate der Fall, da die Patienten noch immer viel zu spät mit dem Wunsch nach einem Implantat zum Zahnarzt/Implantologen kommen. Ein massiver Knochenabbau hat dann schon stattgefunden und muss entsprechend kompensiert werden.
Allgemeine Indikationen für die Implantologie:
> Verlust eines Einzelzahnes
> Nichtanlage von Zähnen
> Pfeilervermehrung – notwendig bei breiten Zahnlücken
> Freiendsituationen – Fehlen der hinteren Seitenzähne
> Implantatgetragene Totalprothesen
1. Grundsätzliches zum Thema Zahnimplantate:
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, welche die biologische Funktion natürlicher Zähne ausüben sollen. Sie haben eine dem natürlichen Zahn vergleichbare Belastbarkeit und bieten einen guten Halt.
> Die Implantologie verankert Zahnimplantate schon seit mehr als zwei Jahrzehnten im Knochen, um fehlende Zähne zu ersetzen. Sie dienen hauptsächlich der Aufnahme von Kronen, Brücken und Prothesen.
> Bei Zahnverlust baut sich der Knochen durch die fehlende Belastung mit der Zeit ab. Wird jedoch ein Zahnimplantat eingebracht, ist der Knochen an dieser Stelle weiterhin beansprucht, womit der Knochenschwund weitgehend verhindert wird.
> Beim Einsatz von Implantaten ist es möglich, die Struktur des Zahnfleisches an und zwischen den Zähnen, zu erhalten. Die natürlichen Verhältnisse bleiben so bestehen und der künstliche Zahn ist nicht von den übrigen Zähnen zu unterscheiden. Wird eine Lücke dagegen mit einer herkömmlichen Brücke versorgt, kann durch den Knochenschwund und dem damit verbundenen Rückgang des Zahnfleisches der Gesamteindruck mit der Zeit beeinträchtigt werden.
2. Voraussetzungen für den Einsatz von Zahnimplantaten
allgemeinmedizinisch:Die Implantologie ist nur bei schwerwiegenden Grunderkrankungen kontraindiziert. Dazu gehören:
> Blutgerinnungstörungen
> Autoimmunerkrankungen
> Stoffwechselerkrankungen
(z.B. Diabetes mellitus, Knochenerkrankungen)
> krankhafte Veränderungen der Mundschleimhaut
> schwere Herz-Kreislauferkrankungen
sind diese Erkrankungen durch einen Arzt gut eingestellt, kann oft trotzdem implantiert werden. Ihr behandelnder Arzt und Ihr Zahnarzt/Implantologe werden dann nach einer Rücksprache individuell über Ihren Fall entscheiden.
Beim Alter des Patienten gibt es nach oben keine Einschränkungen. Jugendliche bis 18 Jahre sind keine Implantologie-Patienten, da das Kieferwachstum durch den operativen Eingriff beeinflusst wird.
zahnmedizinisch:Zahnimplantate sollten nur bei einem gesunden Gebiss in Erwägung gezogen werden. Wesentlich für den Erfolg der Implantologie ist ein ausreichendes Knochenangebot.
Wird ein Implantat an einer Stelle verankert, wo der Knochen sehr dünn ist, würde dieses unter Belastung schnell wieder ausfallen. Um dies zu vermeiden, muss bei solchen Patienten zunächst der Knochen aufgebaut werden. Dazu wird an anderer Stelle körpereigener Knochen entnommen und an den Implantationsort verpflanzt. /Entnahmestellen sind z.B. die Region der Weisheitszähne oder des Beckenkammes.
3. Behandlungsablauf bei der Implantologie
Vor der eigentlichen Implantation werden Abformungen von den Zähnen genommen und Röntgenbilder angefertigt. Zähne, Zahnfleisch und Schleimhaut werden sorgfältig untersucht.
Die Implantation wird meist unter örtlicher Betäubung durchgeführt. In Ausnahmefällen, z.B. bei extremer Zahnarzt-Angst ist die Analgo-Sedierung indiziert. Wenn die Betäubung wirkt, wird der Kieferknochen an der entsprechenden Stelle freigelegt, um das Zahnbett für das Zahnimplantat vorzubereiten.
Nach dem Überprüfen der lokalen Knochenverhältnisse wird mit verschiedenen Instrumenten eine passgenaue Bohrung für jedes Implantat angelegt. Danach werden die Zahnimplantate eingeschraubt.
Schließlich wird das Zahnfleisch zurückgeklappt und vernäht. Die Einheilphase dauert 4-6 Monate, während derer die Patienten mit sogenannten Provisorien versorgt werden. Der Patient bleibt also zu keiner Zeit zahnlos.
Nach der Einheilphase folgt ein weiterer Eingriff. Jetzt wird die Schleimhaut durch einen kleinen Schnitt geöffnet und zur Seite gedrückt, so dass die Implantate sichtbar werden. Diese versieht man nun mit Verlängerungspfosten und das Provisorium wird so umgearbeitet, dass es auf die Konstruktion passt. Ist die Schleimhaut verheilt, wird der endgültige Zahnersatz hergestellt.
4. Mögliche Komplikationen bei der Implantologie
Wie alle medizinischen Eingriffe ist auch eine Implantation mit Risiken verbunden.
Während einer Implantation im Unterkiefer-Seitenzahnbereich kann es in seltenen Fällen zu Verletzungen des im Knochen verlaufenden Nervs kommen. Eine solche Schädigung kann zur zeitweisen oder völligen Taubheit der Unterlippen- Kinnregion auf der entsprechenden Seite führen.
Im Oberkiefer können Nasenboden oder Kieferhöhle verletzt werden. Diese heilen in der Regel wieder aus, es ist aber möglich, dass in einem solchen Fall nach dem Ausheilen der Wunde der Knochen an dieser Stelle durch eine Knochentransplantation aufgefüllt werden muss.
Wie bei allen operativen Eingriffen kann es in der Implantologie zu Nachblutungen oder Störungen der Wundheilung kommen. Im Normalfall sind jedoch keine weiteren Gefahren zu befürchten.
5. Verhaltensregeln für Träger von Zahnimplantaten
Unmittelbar nach der Verankerung der Zahnimplantate sollten diese nicht voll belastet werden, da Störungen in dieser Phase zum Misserfolg führen können. Am Operationstag und am folgenden Tag sollte man auf Kaffee, schwarzen Tee, Alkohol und Zigaretten verzichten. Ebenso sind körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Die operierten Stellen sollten von aussen gut gekühlt werden. Weiche Nahrung ist angeraten jedoch keine Milch- oder Mehlspeisen.
6. Nachsorge bei Trägern von Zahnimplantaten
Große Bedeutung hat die regelmäßige und gründlich durchgeführte Mundhygiene.
Implantate sowie eigene Zähne sind adäquat zu säubern. Dabei können zusätzlich zur normalen Zahnbürste auch Hilfsmittel wie Zahnseide, Superfloss, Interdentalbürsten, Mundduschen etc. angewendet werden. Ihr Zahnarzt oder eine geschulte Fachkraft wird die Anwendungstechniken gerne erläutern.
Regelmäßige Kontrolluntersuchen im Abstand von 6-12 Monaten sind sehr wichtige maßnahmen.
7. Erfolgsaussichten in der Implantologie
Nach 10 Jahren sind im zahnlosen Unterkiefer mehr als 90% der Zahnimplantate noch in Funktion, im Oberkiefer sind es noch ca. 80-85%.
Von wissenschaftlicher Seite wurden hierzu zahlreiche und umfassende Studien durchgeführt. Man verfügt heute also über fundierte Langzeit-Erfahrungen zur Lebensdauer von Implantaten.
Es gehen nur sehr wenige Zahnimplantate verloren. Dabei ist hervorzuheben, dass zum einen nach Verlust eines Implantates der Zahnersatz - je nach Konstruktion - oft ohne größere Änderungen weitergetragen werden kann. Zum anderen ist oft eine erneute Implantation möglich.
Suchterkrankungen wie Drogen, übermäßiger Tabletten- oder Alkoholkonsum beeinflussen die Lebensdauer der Zahnimplantate negativ. Ebenso gefährdet starkes Rauchen die Einheilung von Implantaten.
8. Neuere Verfahren in der Implantologie
Besonders nach länger zurückliegendem Zahnverlust ist der Kieferknochen schmal geworden. Für diese Fälle gibt es Möglichkeiten den Knochen schonend zu dehnen und zu verdichten und mit speziell entwickelten schlanken Implantaten die Versorgung durchzuführen. Dieses Verfahren bietet zahnlosen Patienten mit schwierigen Kieferverhältnissen die Möglichkeit vorhandenen oder neu angefertigten Zahnersatz innerhalb von 2 Tagen über diese Implantate befestigt zu bekommen.
Das neuartige Verfahren wird seit 7 Jahren regelmäßig in Diez bzw. in Limburg und in weiteren – mittlerweile über 150 Zahnarztpraxen in Deutschland – durchgeführt. Es basiert auf einer weich gelagerten Befestigung (Soft loading) an den frisch gesetzten Zahnimplantaten und ergibt so schon unmittelbar nach der Implantation einen hohen Kaukomfort. Dieses Verfahren ergibt gleich gute Ergebnisse wie eine Implantatversorgung bei normalen Knochenverhältnissen mit dem Abwarten einer Einheilzeit der Implantate von 3 Monaten. Auf Wunsch werden alle Versorgungen auch in Narkose oder Analgo-Sedierung durchgeführt.













